Warum bauen wir ein Haus?
Seit einiger Zeit planen wir aus der Miete in ein Eigenheim zu ziehen.
Anfangs sollte es ein Bestandshaus nördlich von Hamburg werden. Die Suche war allerdings von wenig Erfolg geprägt. Entweder das Haus wurde an jemand anderen verkauft, war zu klein, zu teuer oder stark Sanierungsbedürftig.
Das brachte uns in puncto Eigenheim leider nicht weiter. So kam die Idee auf einfach mal unverbindlich ein paar Musterhäuser in der Gegend anzugucken und Angebote einholen. Eventuell ist ein Neubau etwas für uns.
Wir haben uns dann viel im Internet belesen, Musterhäuser angesehen und uns auf einer Immobilienmesse umgesehen.
Während der Suche kam natürlich auch die folgende Frage auf.
Massivhaus oder Fertighaus?
Am Anfang hatten wir keine Ahnung, was für uns die bessere Wahl ist. Also hieß es informieren und Vor- und Nachteile entsprechend vergleichen.
Für uns ergab die Recherche mehr Vorteile für ein Fertighaus. Einziger Vorteil aus unserer Sicht für ein Massivhaus ist der günstigere Preis. Dieser relativiert sich aus unserer Sicht allerdings mit der verkürzten Bauzeit bei einem Fertighaus.
Weitere Punkte für ein Fertighaus:
- Energiesparender als ein Massivhaus
- Nachhaltige Rohstoffe
Jetzt war also klar wir wollen ein Fertighaus bauen.
Da kam die nächste Endscheidung
Welcher Anbieter passt zu uns?
Wir haben uns einige Anbieter in der Nähe genauer angesehen.
Als erstes waren wir bei Noah-Haus. Diese Häuser haben uns sehr gefallen. Auch die Verwendung von Holzfasern als Dämmstoff fanden wir sehr gut. Noah baut keine Standard Häuser. Hier sind alle Häuser individuell geplant. Als wir dann auf den Preis zu sprechen kamen, war uns klar, das wird für uns zu teuer und nicht bezahlbar. Da war die Freude erstmal dahin.
Aber es gibt ja noch andere Anbieter auf dem Markt. So haben wir uns noch 2 weitere Anbieter mit Musterhäusern in der Gegend angesehen.
Zum einen Massahaus und auch Scanhaus. Bei beiden hatten wir kein gutes Bauchgefühl.
Wir fühlten uns einfach nicht wohl. Deshalb wollten wir uns noch weitere Anbieter ansehen. Bei einem so großes Projekt muss das Vertrauen zum Verkäufer einfach passen.
Durch die Messe 1 Jahr zuvor kannten wir bereits Okal-Haus. Das Angebot mit integrieter Smart-Home-Steuerung hat mein Interesse geweckt. Also auch mal von Okal Prospekte angefordert.
Nach einem Telefongespräch mit dem Verkäufer war klar, dass es bei Okal anders läuft. Also haben wir einen gemeinsamen Termin vereinbart.
Der Verkäufer kam zu uns und hat sich unsere Vorstellungen vom Haus genau notiert. Wir sind dabei gedanklich durch das neue Eigenheim gelaufen und haben erzählt, wie wir uns das vorstellen.
In diesem Gespräch konnten wir auch schon viele Fragen zu Heizung, und Wände und so klären.
Ca. 1 Woche später kam der Verkäufer nochmals zu uns, um uns UNSER Haus vorzustellen. Der Grundriss hat komplett unseren Vorstellungen entsprochen. Zu diesem Haus wurde uns dann auch gleich ein Festpreis genannt. Aufgrund der Preise der anderen Anbieter und im Vergleich der Qualität haben wir auch mit einem höheren Preis im Vergleich zu Scanhaus oder Massahaus gerechnet. Das war aber für uns kein Problem. Wir zahlen lieber etwas mehr für höherwertige Produkte.
Okal gehört wie Massa oder Allkauf zur DFH. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Okal vergleicht sich dabei gerne mit dem VW-Konzern. Dabei sei Massa/Allkauf eher Skoda/Seat und Okal dann Audi.
Ob dies wirklich so vergleichbar ist, kann ich nicht beurteilen. Wir haben aber bereits im Vorfeld ähnliches über Okal gelesen.
Nach Rücksprache mit unserem Finanzierer ist die Entscheidung dann für Okal gefallen.
Welche Heizung soll es sein?
Für uns war klar, dass wir eine Energiesparende Heizung haben wollen. Am besten auch etwas, dass in Zukunft noch gut und günstig ist. Da die fossilen Rohstoffe (Öl, Gas) in Zukunft wahrscheinlich stärker im Preis steigen werden, wollten wir mir Strom mittels Wärmepumpe heizen.
Aber ist das nicht teuer?
Wenn das Haus gut gedämmt ist, wird nicht viel Energie benötigt um das Haus entsprechend zu heizen. Auch eine Lüftungsanlage kann dabei unterstützen.
Wir haben bereits ein Elektro-Auto in unserem Haushalt. Dadurch hatte ich bereits Erfahrungen mit einer Wärmepumpe und weiß, was diese leisten kann und wie das mit dem Verbrauch sich verhält.
Also kam für uns nur eine Heizung mit alternativer Regenerativer Energiequelle in betracht. Es muss nicht unbedingt eine Wärmepumpe sein. Wir wollten halt einfach etwas regeneratives Verwenden.
Auch dafür hatte Okal ein passendes Angebot. Unser Haus ist von den Dämmwerten bereits ein KFW40-Haus. Aus diesem Grund würde eine Luftheizung ausreichen, um das Haus zu heizen.
Luftheizung? Wie funktioniert das?
Wir hatten davor noch nichts von einer Luftheizung gehört. Diese Heizung nutzt die Abluft aus den Räumen nicht nur um die Frischluft aufzuheizen, sondern gekoppelt mit einer integrierten Wärme um auch die Räume entsprechend zu heizen.
Und wie wird das Brauchwasser warm? Dafür sieht die Heizung von Okal einen Wasserspeicher vor. Dieser Speicher wird mittels der Abluft auf Raumtemperatur erwärmt und entsprechend gehalten. Dadurch ist der notwendige Temperaturanstieg für einen elektrischen Heizer nicht zu hoch und somit auch mit weniger Energie verbunden.
Das klang für uns gut. Auch nach weiterer Recherche dann nichts negatives an dieser Heizung festgestellt. Ein weiterer Vorteil war, dass keine Flüssigheizung im Haus verlegt werden muss. Es wird ja alles über die Zu- und Abluft geregelt.
Die KFW erkennt diese Heizung allerdings nicht als Energiesparende Heizung an. Da wir auf KFW-Förderung bei der Finanzierung setzen, hat unser Verkäufer das Haus mit einer Fußbodenheizung geplant. Damit wird das Haus zu einem vollwertigen KFW40-Haus und wir kriegen eine bessere Förderung.
Jetzt haben wir also schon Haus inklusive Heizung. Was jetzt noch fehlt ist ein Platz für das Haus.
Wohin soll das Haus?
Ja, wohin jetzt mit dem Haus. Wir haben ja noch kein Grundstück. Durch die Preigarantie bei Okal erstmal kein Problem. Wenn wir kein Grundstück in den nächsten 12 Monaten finden sollten, wird der Vertrag wieder aufgehoben.
Also musste jetzt ein bezahlbares Grundstück her, damit wir unser Haus auch bauen können. Das ist in der Gegend um Hamburg allerdings nicht einfach. Die Preise steigen aufgrund anwachsender Nachfrage immer weiter. Nach Unterschrift für das Haus ist auch der Verkäufer von Okal aktiv in die Grundstückssuche für uns gegangen.
Einige Wochen später haben wir dann auch ein Grundstück in einem Neubaugebiet gefunden. Das Grundstück ist bereits voll erschlossen und für uns ideal gelegen.
Jetzt geht es an die weiteren Schritte.
Deshalb haben wir jetzt dieses Bautagebuch gestartet um den Fortschritt festzuhalten und mit anderen zu teilen...
Viel Spaß mit unseren Bautagebuch..
Hallo, uns würde total interessieren wie der Bau für sie weiter verlaufen ist. Wir planen mit Okal in der Nähe von Kiel.
AntwortenLöschenBeste Grüße!
Hallo, uns würde total interessieren wie der Bau für sie weiter verlaufen ist. Wir planen mit Okal in der Nähe von Kiel.
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